Le Minaret oder die Villa Magdalen

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Viele unter Ihnen stellen sich Fragen zu diesem „schönen, ungewöhnlichen Gebäude, das einem Ozeandampfer ähnelt“. Hier ist seine Geschichte …

„Als Dr. Boyer 1926 beschloss, sich in Bénodet eine Villa zu bauen, übersandte ihm einer seiner Patienten, der Pascha von Marrakesch, El Glaoui, kurzerhand ein Dutzend Arbeiter, die sich um die Inneneinrichtung kümmerten.

Die Villa weist eine einzigartige Architektur auf und trägt den Vornamen seiner Gattin, Ker Magdalen. Tatsächlich gab es zu jener Zeit unter dem Turm ein sorgfältig mit Mosaiken verziertes Zimmer, das „Schlafzimmer des Paschas“. Es gab auch ein Hamam im Keller.

Der Außenbereich der Villa ist ebenfalls sehr elegant und wurde von dem weltweit berühmten Architekten Laprade entworfen.

Schwarze und weiße Kiesel aus Treguennec sowie rosafarbene aus Ploumanac’h säumen das Schwimmbad rundherum und bilden den Brunnen.

Einige Jahre später erhöhte der Professor Boyer den Turm, um einen unvergleichlichen Blick über die Küste bis zur Landspitze von Trévignon genießen zu können.

Nach dem Tod des kinderlosen Professors Boyer im Jahr 1951, erwarb das Ehepaar Lozach die Villa und verwandelte sie in ein Hotel-Restaurant.

Das Hotel lautete auf den Namen „Le Minaret“ und das heute noch existierende Restaurant nennt sich L’Alhambra. Seit jener Zeit wird dieses in seiner Art einmalige Gebäude „Le Minaret“ genannt.

Le Minaret ist heute in Privatbesitz.“